Anspruch prüfen für pflegende Angehörige
Vier kurze Fragen zeigen, ob eine Anstellung grundsätzlich in Frage kommen könnte – ohne Login und ohne verbindliche Entscheidung.
Wann Angehörigenpflege grundsätzlich anstellbar ist
Der Anspruchscheck beantwortet zuerst die grundlegende Frage: Passt Ihre Situation überhaupt zum Modell der angestellten Angehörigenpflege? Im Zentrum stehen regelmässige Hilfe bei der Grundpflege, eine betreute Person zu Hause und die Bereitschaft, sich von einer zugelassenen Spitex anleiten zu lassen. Häufig geht es um Unterstützung beim Waschen, Ankleiden, Essen, Lagern, Aufstehen oder bei der Mobilität. Verwandtschaft allein schafft noch keinen Anspruch; entscheidend ist der fachlich bestätigte Pflegebedarf.
Was der digitale Check nicht entscheidet
Das Ergebnis ist eine unverbindliche Orientierung und keine Zusage der Krankenkasse, Gemeinde oder Lumina. Eine ärztliche Verordnung und die Bedarfsabklärung durch eine diplomierte Pflegefachperson bleiben notwendig. Dabei wird unterschieden zwischen Grundpflege, Behandlungspflege, Haushalt und Betreuung. Auch Region, Dauer der Pflegesituation, fachliche Anleitung und kantonale Vorgaben spielen eine Rolle. Grenzfälle werden deshalb immer persönlich beurteilt.
Ihr nächster sinnvoller Schritt
Wenn mehrere Voraussetzungen passen, besprechen wir die Situation in einem kostenlosen Erstgespräch. Dafür brauchen Sie zunächst keine vollständige Akte. Notieren Sie, welche Hilfe täglich anfällt, seit wann sie nötig ist und ob bereits eine Spitex oder Ärztin beteiligt ist. Im nächsten Schritt erklärt Lumina, welche Unterlagen erforderlich sind und wie die fachliche Abklärung abläuft. Sie behalten jederzeit die Kontrolle darüber, welche Daten Sie weitergeben.
Sie wissen bereits, dass regelmässige Grundpflege anfällt? Dann zeigt derLohn-Check eine erste mögliche Bruttolohn-Grössenordnung. Anspruch und Lohn bleiben damit klar getrennt.